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Die perfekte Welle

Drei Wege, um das ganze Potenzial der Wellpappe besser zu nutzen

Marktstruktur-Transportverpackungen

 

Wellpappe ist Deutschlands Transportverpackung Nummer eins: Ihr Anteil an den Verpackungsmaterialien liegt bei beachtlichen 68,8 Prozent. 2014 lieferten die deutschen Hersteller 7,4 Milliarden Quadratmeter Wellpappe aus, mit steigender Tendenz. Die wesentlichen Vorteile dieser Verpackung liegen auf der Hand: Sie ist leicht, stabil und faltbar.

 

Die Güterbeförderungsleistung in Deutschland ist in den vergangenen zwölf Jahren um über ein Viertel gestiegen. Ein Grund dafür ist der Zuwachs im Onlinehandel. Neben einer insgesamt funktionierenden Logistik braucht es für die Bewältigung dieses Booms vor allem eines: die jeweils richtige Transportverpackung. Wegen ihres großen Anteils bei den Verpackungen steht die Wellpappe damit im Zentrum des Interesses.

3-Arten-von-Wellpappe

»Seit über 35 Jahren entwickeln wir zusammen mit unseren Kunden perfekt konzipierte, auf deren Logistik abgestimmte Verpackungslösungen«, sagt Per-Uli Rauschenbach, Produktmanager von ratioform. »Die Wahl der richtigen Wellpappe hängt nicht zuletzt von drei wesentlichen Faktoren ab: dem verwendeten Material, der Größe und dem gesamten Verpackungsprozess.«

Wir zeigen anhand konkreter Beispiele, wie bei verschiedenen Wellpapp-Lösungen Energie, Platz und letztendlich auch Geld gespart werden kann.

 

Materialreduzierung

Das bei der Wellpappenherstellung verwendete Papier besteht aus Frischfasern oder Altpapier – und ist mal dicker und mal dünner. Die Wellen der Wellpappe sind enger oder weiter und auch höher oder tiefer. Alleine diese Kombinationsmöglichkeiten bieten signifikantes Einsparpotenzial innerhalb einer Wellenart. Ein konkretes Beispiel beschreiben wir unter: „Die B-Welle: Enger, niedriger – und mit besseren Eigenschaften“.

 

Größenoptimierung

Im richtigen Formatemix und der Anzahl von Größen oder der individuellen Fertigung liegt ein weiterer Schlüssel für Verbesserungen. Voraussetzung ist eine Analyse: Orientiert sich die Verpackung am tatsächlichen Bedarf, reicht oft eine geringere Anzahl von Größen aus. Zudem werden selbst geringe Stückzahlen innerhalb weniger Tage passgenau hergestellt. Erfahren Sie mehr unter: „Individuelle Größenoptimierung im Verpackungsprozess“

 

Prozessoptimierung

Sporthaus-SchusterWellpappenverpackungen mit Zusatznutzen lassen sich rasch aufrichten, mit der Höhenrillung an die Ware anpassen und dank Selbstklebeflächen schnell und sicher verschließen – und sogar retournieren. Durch den Einsatz von kundenspezifischen Lösungen für optimierte Prozesse wird Zeit und damit Geld gespart – bei gleichem Personaleinsatz. Mehr Details unter „Prozess- & Versandoptimierung für das Sporthaus Schuster“

 

»Effizienter und nachhaltiger verpacken heißt nicht, einen bestehenden Karton durch Lieferantenwechsel günstiger ein zukaufen. Die Beispiele zeigen die Komplexität der Optimierungsansätze und beweisen, dass es sie gibt: die perfekte Welle«, weiß Per-Uli Rauschenbach.

 

 


 

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Foto: Jens Heilmann, Roland Sigwart
Icons: Freepik

 

 

 

Über den Autor

PACKgespräch.

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