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Planken, Pressholz, Plastik oder Pappe – Paletten sind Ladungsträger Nummer 1

Ein Kurzporträt der Palettenarten

Jeden Werktag werden in Deutschland Waren auf einer halben Million Paletten gepackt – und versendet. Die „stabilen Bretter“ sind das beliebteste Transportmittel des Landes. Rund 177 Millionen Ladungsträger werden jedes Jahr in Umlauf gebracht. Aufgrund eines global verfügbaren, ressourcenschonenden Tauschsystems sind vor allem EPAL-Paletten im Einsatz, weltweit mit 450 Millionen davon. Welche Merkmale machen die einzelnen Paletten aus?

 

Fast schon ein Klassiker: die Europalette

  • Höhe: 144 mm
  • Breite: 1200 mm
  • IPPC-Zeichen: bestätigt Eignung für internationalen Export durch Einhalten des ISPM 15 Standards.
  • 78 Nägel
  • 9 Formspan- bzw. Vollholzklötze     
  • EPAL-Zeichen im Oval auf linkem und rechtem Eckklotz
  • Länge: 800 mm

Europaletten lohnen sich einerseits besonders für den Inlandseinsatz. Durch ihr Standardmaß lassen sie sich in den meisten Transport- und Lagersystemen reibungslos einpassen. Die Paletten sind äußerst belastbar, unempfindlich und tragen auch schwere Güter. Beim Stapeln ist zu beachten, dass die unterste Palette bis zu 5500 kg trägt. Andererseits lassen Sie sich auch sehr flexibel nutzen, weil sie international tauschbar und für den Export daher speziell geeignet sind. Ein besonderes Plus gibt es obendrauf: Defekte EPAL-Paletten werden in Reparaturbetrieben mit EPAL-Lizensierung wieder kostengünstig in Schuss gebracht.

 

Wer primär Waren exportiert, fährt mit ratioform-Einwegpaletten ebenfalls sehr gut. Auch Sie entsprechen dem IPPC-Standard und erfüllen so sämtliche Richtlinien für reibungslosen Export. Sie ist eine der belastbarsten Ladungsträger und schultert in ihrer stabilsten Form Container-Lasten bis 2.500 Kilogramm. Allerdings ist der Einmal-Gebrauch nicht sehr ressourcenschonend.
Eine sehr gute und beliebte Alternative: die Inkapalette aus starkem Pressspan. Sie trägt im statischen Zustand dank des gepressten Holzes und kompakter Bauweise bis zu 2.700 Kilogramm und ist damit sehr robust. Auch Wind und Wetter können dieser Palette zumeist nichts anhaben. Inkapalette
Kunststoffpalette Im Food- oder Labor-Bereich bieten sich feuchtigkeitsresistente Kunststoffpaletten an. Wasser oder Kälte kann ihnen nichts anhaben und auch bei hohem Staubaufkommen hat Kunststoff Vorteile.
Wer Paletten nur innen und auf trockenen Flächen nutzt, profitiert von Wellpapppaletten. Sie sind deutlich leichter, sparen wertvolle Zeit- und Arbeitskraft. Wie unser Kundenbeispiel Bora Lüftungstechnik zeigt, lassen sich die Papppaletten zudem flexibel in der Größe anpassen. Wellpapp_Palette

Über die Warensicherung entscheidet die korrekte Befestigung der Güter. Denn auch die stabilste Palette kann nicht verhindern, dass Ware rutscht. Schweres oder Exportartikel sollten stets fest umreift werden. Für den Transport im Inland lassen sich Produkte bequem per Heißluft einschrumpfen. Eine preisgünstigere Alternative ist das Einstretchen – manuell oder maschinell.

 


 
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PACKgespräch.

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