Tipps zum Versand ins Ausland

Wenn Ihre Firma Pakete ins Ausland verschickt, sollte sie bestimme Regeln beachten. Unterschiedliche Tarife, Bestimmungen und ein längerer Transportweg stellen andere Anforderungen an den Versand, als beim Verschicken innerhalb Deutschlands. Um Unklarheiten zu vermeiden, stellen wir Ihnen einige Tipps vor, die den Versand ins Ausland erleichtern.

 

Anforderungen an die Export-Verpackung

Eine stabile Schutzverpackung ist beim Versand ins Ausland das A und O. Pakete, die international verschickt werden, sind mehr Gefahren ausgesetzt, weil der Transportweg länger ist. Sie müssen mehr aushalten, da sie auf ihrem langen Weg zum Beispiel vom LKW ins Flugzeug und wieder zurück in den LKW geladen werden. Dabei kann es sein, dass sie hin und her geworfen werden. Aus diesem Grund sollte schon beim Verpacken der Ware dies im Hinterkopf behalten werden. Als zuverlässiger Transportschutz für den Innenraum eignet sich Füll- und Polstermaterial. Luftpolsterfolien, Kissen, Beutel, Verpackungschips, Schaumfolien, Papier- und Papp-Polster, Kantenschutz und Trockenmittel bieten sich ideal an. Laut internationalem Standard sollten Pakete einen Fall aus eineinhalb Metern Höhe aushalten.

 

 

Rechtliche Vorschriften

Neben den Anforderungen an die Export-Verpackungen sind beim Versand ins Ausland der Transportweg, klimatischen Bedingungen, rechtliche Vorschriften und Transportkosten relevant. Von rechtlichen Vorschriften hängt ab, was geliefert werden darf.

So gelten Produkte aus Holz, Stroh und Heu in vielen Ländern als kritisch und dürfen entweder nicht oder nur unter strengen Vorschriften importiert werden. Eine Holzverpackung muss nach IPPC-Standard (ISPM 15) behandelt werden. Dann gilt sie als unbedenklich und darf importiert werden. Unsere Holzfaltkiste ist beispielsweise für den Export nach USA, Kanada, Mexiko, China etc. geeignet.

Kartons aus Wellpappe gelten als unbedenklich und dürfen eingeführt werden. Durch ihr geringes Eigengewicht lassen sie sich einfach transportieren. Großbehälter und Inkapalettenkartons, die zusammen mit einer Palette eine homogene Einheit bilden, sind perfekt für den Export geeignet. Sie sind schnell aufgerichtet und fix befüllt.

 

Vor dem Versand

Zusätzlich zu bürokratischen Regelungen sind vor dem Versand gegebenenfalls Anpassungen auf dem Adressetikett zu machen. Jedes Land adressiert seine Briefe und Pakete anders.

In einigen Ländern gibt es weder Hausnummern, noch Postleitzahlen oder Straßennamen, was zu Verwechslungen führen kann. In den USA, Kanada und Australien werden erst Stadt, dann die Abkürzung des Staates und zuletzt die Postleitzahl genannt. Zur Sicherheit sollten Sie ihre E-Mail Adresse oder Telefonnummer auf dem Etikett vermerken. Bei Unstimmigkeiten können so Rückfragen an Sie gestellt werden.

Zusätzlich sollten Sie mit dem Empfänger in enger Verbindung stehen und ihn über die Lieferzeit informieren. Je nach Transportweg (Luft-oder Seefracht) kommt die Ware schneller oder langsamer an. 

Foto: Tim Easley

 

Fazit

Der Schritt zum internationalen Warenversand muss gut überlegt sein. Falls Sie überlegen ins Ausland zu exportieren, starten Sie schrittweise und nicht in alle Länder auf einmal. Innerhalb der EU sind die Gesetze soweit harmonisiert, dass es kaum Einschränkungen gibt. Exporte nach Übersee sind mit mehr Überlegungen und bürokratischem Aufwand verbunden. Für alle Pakete gilt jedoch, dass sie mit äußerster Sorgfalt verpackt und beschriftet werden sollten. Dadurch werden ideale Bedingungen für den Versand ins Ausland geschaffen und die Ware kommt unversehrt beim Empfänger an.

 

 

 

Quellen:

  • https://becommerce.packlink.de/5-tipps-zum-verschicken-ihrer-produkte-ins-ausland-und-zum-internationalen-versand/
  • https://becommerce.packlink.de/alles-was-sie-uber-zollrichtlinien-und-wie-man-mit-ihnen-umgeht-wissen-mussen/
  • https://www.sendcloud.de/10-tipps-fuer-weltweiten-versand/
  • https://www.tomba-express.com/Versandmagazin/paket-international-preise-tipps/

 

 

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