Verpackung im Rampenlicht: Der Inhalt ging bei 20% zu Bruch.

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Kurz vor Weihnachten prüfte Stiftung Warentest unsere großen Paketdienste in Deutschland. Natürlich war die Lieferqualität eines der wichtigsten Kriterien. Schließlich ist all der Service nichts, wenn im Paket nur noch Scherben vorzufinden sind. Zwar waren die Ergebnisse besser als in 2010, wo noch 40% der Pakete mit Scherben ankamen, dennoch ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend: 20 % der Pakete gehen zu Bruch! Aber mit unseren Tipps klappt es trotzdem.

 

Der Transport: schnell, aber unsanft

Zuerst die gute Nachricht: Der Transport geschah in allen Fällen sehr schnell (ohne Expressaufschlag). Bereits nach ein bis zwei Tagen war das Paket beim Empfänger. Leider nicht immer im optimalen Zustand. Die ramponierten Kartons und die Scherben im Inneren lassen erkennen, wie unsanft manche Pakete auf ihrem Weg durch die Transportbänder behandelt werden.

Daran können wir nichts ändern, aber wir können Ihnen helfen, das Innere noch besser zu schützen! Dabei wollen wir der Stiftung Warentest keineswegs unterstellen, dass die fünf Teller, zwei Gläser und der Glasbilderrahmen nicht sicher genug verpackt wurden. Auf der Seite kann man nachlesen:

„Die Waren waren sorgfältig in Luftpolsterfolie eingeschlagen, Zwischenräume mit Polystyrol-Chips aufgefüllt, sodass der Inhalt einen Fall aus 80 Zentimeter Höhe unbeschadet überstand.“

Dennoch war der Schutz für die grobe Behandlung auf dem Weg der Kartons nicht ausreichend.

 

Da hilft nur eins: Pakete noch besser schützen!

Nur die Verpackung kann Ihre Weihnachtsgeschenke vor dem Rütteln, Schütteln und Quetschen der Bänder sowie der Fahrzeuge schützen. Deswegen: Verpacken Sie Ihre Geschenke sorgsam.

 

Unsere Tipps für Sie:

  • Wenn möglich, verwenden Sie die passende Komplettverpackung für Ihre Produkte. Beispielsweise für den Versand von Flaschen verwenden Sie die passende Flaschenverpackung, am besten mit Post/DHL- und UPS-Zulassung.
  • Wählen Sie die Verpackung so, dass ausreichend Platz für die Polsterung ist.
  • Füllen Sie immer alle Hohlräume mit Polstermaterial aus.
  • Bei unterschiedlichen Produkten im Inneren, stimmen Sie den Schutz auf das Empfindlichste ab. Faustregel: weiche Polster für leichte Produkte, harte Polster für schwere Produkte.
  • Achten Sie auf ausreichend Trennung zwischen den einzelnen Gütern, insbesondere bei großen Gewichtsunterschieden.
  • Packen Sie schwere Güter nach unten.
  • Polstern Sie Ecken und Kanten besonders gut.

Flaschenversandkartons PTZAchten Sie bitte auch auf die Qualität der Verpackung. Sicher ist es verlockend den günstigsten Karton und die billigste Folie zu verwenden. Aber der niedrige Preis kommt in fast allen Fällen mit Materialeinsparungen einher, welche Ihre Produkte im Inneren gefährden können. Ein Beispiel zu den Unterschieden bei Wellpapp-Faltkartons finden Sie in unserem Artikel über die Wellpapparten. Selbstverständlich stehen wir Ihnen aber auch jederzeit persönlich für Fragen rund um die perfekte Verpackung zur Verfügung. Schreiben Sie uns!

Welche Geschenke verschicken Sie dieses Jahr?

 

 

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