Die B-Welle: Enger, niedriger – und mit besseren Eigenschaften

Die B-Welle ist bei Wellpappe der Renner. Sie ist fest und lässt sich gut bedrucken. Der Hersteller Straub ist ein Partner von ratioform und hat durch Konstruktionsveränderungen die Eigenschaften seiner B-Welle optimiert. Das Resultat ist ein hochwertiges Ausgangsmaterial mit erstaunlichen Vorteilen. Erfahren Sie in unserem Beitrag, warum gerade die B-Welle ein Gewinn für die Umwelt ist.

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Als Unternehmen verfolgt ratioform das Interesse, Produkte stetig zu verbessern, weshalb die Innovationskraft gerne in die Entwicklungsprozesse der Produzenten mit eingebracht wird.

Nach zahlreichen Analysen und Tests wurde die B-Welle beim Hersteller in zweierlei Hinsicht optimiert: Die Wellenhöhe ist nun um knapp 20 Prozent reduziert. Zusätzlich verringert sich die Wellenteilung. So entstehen bei geringerer Höhe mehr Wellen.

Mit diesen zwei Anpassungen bleiben die Festigkeitseigenschaften der bisherigen B-Welle erhalten. Zudem verbessern sich in vielen Fällen die Druckergebnisse bei Flächen- oder Rasterdrucken, weil bei der neuen B-Welle der Abstand zwischen den einzelnen Wellenbergen kleiner ist. Und: Bis zu einer bestimmten Verpackungshöhe weist die modifizierte B-Welle dieselben beziehungsweise noch bessere Eigenschaften auf als die bisher hergestellte B-Welle.

Die reduzierte Wellenhöhe macht sich sowohl auf der Palette als auch bei den Logistikkosten bemerkbar. Dank der reduzierten Höhe werden die Paletten um bis zu 20 Prozent besser ausgelastet. Am Beispiel eines ratioform-Kunden heißt das: In der Praxis passen statt bisher 1.800 Verpackungen jetzt 2.160 auf eine Palette. Lieferant und Kunde sparen damit Logistik- und Lagerkosten, der Kunde profitiert von geringerem Stellflächenbedarf und niedrigeren Handlingkosten. Beide Faktoren zusammengerechnet, fallen für Logistik und internes Handling gegenüber der bisherigen B-Welle um bis zu ein Fünftel weniger Kosten an.

 

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Schließlich ist die neue B-Welle auch ein Gewinn für die Umwelt. Im Falle des ratioform-Kunden ist das Resultat: Bei einer Jahresmenge von 700.000 Verpackungen à 2.160 pro Palette spart er durch das erhöhte Palettenvolumen vier Lkw-Fahrten ein – was knapp fünf Tonnen CO₂-Ausstoß vermeidet. Es lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht, bisher verwendete Materialien immer wieder neu zu überdenken.

 

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Fotos: Roland Sigwart (1), Jens Heilmann (2)

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