Grüne Verpackungslösungen: Graspapier liegt im Trend

Online-Shopping boomt und zum Versand der vielen Pakete setzen Händler auf Kartons und Schachteln aus Wellpappe oder zellstoffbasierter Vollpappe. Auch Kaffeebecher und andere Lebensmittelverpackungen kommen ohne Zellstoff nicht aus. Eine vieldiskutierte Alternative dazu ist Graspapier. Wie die grüne Verpackungslösung hergestellt wird und welche Vorteile sie bietet, erklären wir im folgenden Beitrag.

Graspapier: Alternative mit guter Ökobilanz

Die Herstellung von Papier erfordert viel Energie, Wasser und Holz. Bis Bäume als Basis für die Zellstoffgewinnung wieder nachwachsen, vergehen Jahre. Bei Gras sieht das anders aus: Der grüne Stoff steht nach der Ernte innerhalb von Monaten wieder zur Verfügung. Wenn das Verpackungsmaterial in die Hand des Verbrauchers gelangt, ist der Rohstoff in der Regel schon wieder nachgewachsen. Auch die verursachten CO2-Emissionen lassen sich in kürzerer Zeit kompensieren.

Gras hat gegenüber herkömmlichem Zellstoff eine deutlich bessere Ökobilanz: Statt 1,5 Tonnen CO2, die bei der Herstellung einer Tonne Papier entstehen, fallen bei derselben Menge Graspapier lediglich 0,8 Tonnen an – eine Reduktion um fast die Hälfte. Für eine Tonne Graspapier sind zudem ca. 65 Prozent weniger Wasser und Chemikalien notwendig und der Energieverbrauch ist um ca. 30 Prozent geringer als bei Zellstoff aus Frischfasern. Aber wie wird aus Gras eigentlich Graspapier?

Wie Graspapier hergestellt wird

Nachdem sonnengetrocknetes Gras geerntet worden ist, wird das Heu in einer mobilen Zerfaserungsanlage verarbeitet: Es wird zunächst gereinigt, dann erfolgt der Faserlangenzuschnitt. Schließlich wird es gepresst und in trockenem Zustand gelagert. Da die Verarbeitung rein mechanisch erfolgt, bedarf es nur einer geringen Energiezufuhr. Ein weiterer Vorteil ist die lange Lagerfähigkeit – entweder als Heuballen, Losmaterial oder Pellets. Der Ausgangsstoff steht, saisonal unabhängig, das ganze Jahr zur Verfügung – anders als mögliche Alternativen wie Stroh, Laub oder tropische Blätter.

Das Heu stammt von ungedüngten Ausgleichsflächen vorzugsweise aus Deutschland . Damit lassen sich viele Tausend Tonnen Zellstoff ersetzen, z.B. aus Eukalyptus, der oftmals zur Papierherstellung verwendet wird. Endprodukte bestehen schließlich jeweils etwa zur Hälfte aus Grasfasern und Zellstoff.

Grüne Verpackungen erhöhen Glaubwürdigkeit

Wer seinen Kunden nachhaltige Produkte anbietet, sollte auch auf ökologische Verpackungen achten. Das erhöht die Glaubwürdigkeit. Auch für Lebensmittel sind Verpackungen aus Graspapier geeignet. Sie sind zudem bedruckbar, etwa per Digital-, Flexo- oder Offset-Druck. 

Wir von ratioform arbeiten aktuell daran, rasch ein breites Sortiment für unsere Kunden aufzubauen. Unter den innovativen Verpackungslösungen sind zum Beispiel:

Graspapier liegt als – im wahrsten Sinne des Wortes – grüne Alternative zu herkömmlichem Papier voll im Trend. Immer mehr Kunden interessieren sich für diese neuartige und umweltschonende Lösung. Wir von ratioform sind einer der ersten Verpackungshändler, der die nachhaltigen Verpackungen bereits anbietet.

Graspapier als innovative Verpackungslösung

CO2-Emissionen reduzieren, auf nachwachsende Ressourcen setzen und die Glaubwürdigkeit gegenüber Kunden erhöhen – all das lässt sich mit Verpackungen aus Graspapier und anderen innovativen Lösungen einfach erreichen.

In unserem Standardsortiment bieten wir bereits zahlreiche Produkte an. Darüber hinaus finden wir für Ihre individuellen Anforderungen eine passende Lösung. Bei Fragen rund um Graspapierverpackungen stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Sprechen Sie uns einfach an:

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