Logistik-Trend: Individualisierung in der Industrie 4.0

Jeder Deutsche bestellt pro Jahr durchschnittlich 24 Pakete. Damit liegen wir im europäischen Vergleich ganz vorne. Auch bei der Retourenquote belegen deutsche Konsumenten Spitzenplätze. Eine Prognose der Unternehmensberatung McKinsey sagt voraus, dass im Jahr 2025 rund fünf Milliarden Pakete jährlich in Deutschland versendet werden. Dieses Ausmaß erfordert neue Prozesse und Verpackungskonzepte. Neuerungen haben hierbei direkte Auswirkungen auf die Gestaltung und Features von Versandverpackungen und stellen die Branche vor Herausforderungen. Außerdem wird sich die Art und Weise der Lieferung, vor allem auf den letzten Metern zum Kunden, wandeln. Welche Trends zeichnen sich ab?

Ein Trend, der nicht vorauszusagen ist und sich unabhängig von Technologien auf alle Ebenen der Gesellschaft auswirkt, wird als Megatrend bezeichnet. Der Megatrend Individualisierung beschreibt die Überzeugung der Menschen sich gesellschaftlich und materiell von ihrem Umfeld abzuheben. Individuelle Kundenwünsche lassen sich mit der klassischen Massenproduktion nicht mehr befriedigen und fordern innovative Ansätze in der Industrie, denn hochpreisige Sonderanfertigungen mit horrenden Prozesskosten sind vor allem im Massenmarkt nicht realisierbar.

Wenn sich das Verhalten der Konsumenten ändert, dann auch die Anforderungen an die Produktion. Mit der kundenindividuellen Massenproduktion verfolgen Hersteller einen Ansatz, der den Megatrend aufgreift und industriell umsetzt. Die Produktmerkmale werden hierbei modularisiert und können von Kunden bedarfsgerecht zusammengestellt werden. Dies hat zur Folge, dass die Variantenvielfalt wächst, die Produktionsschritte zunehmen und die Liefermengen immer kleiner werden.

Industrie 4.0: Die Ära der Automatisierung

Der Schlüssel der Industrie liegt in einem hohen Standardisierungs- und Automatisierungsgrad, der gleichzeitig Raum für Variationen von kundenrelevanten Produktmerkmalen zulässt. Die Industrie 4.0 läutet eine neue Ära der Automatisierung ein. Intelligente Fabriken steuern Maschinen und Roboter eigenständig. Selbstlernende Programme und künstliche Intelligenz sind Grundlagen hierfür. Es wird eine intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen geschaffen und mit Informations- und Kommunikationstechnologien angereichert. Die Produktion findet somit weitestgehend ohne menschlichen Input statt. Computersysteme übernehmen die Überwachung und Steuerung dieser sowie zugehöriger Prozesse. Das Funktionieren dieser Schnittstellen wird durch das Einbinden von Sensoren und Steuerungsgeräten im Rahmen des Internet der Dinge (IdD) gewährleistet. Mit der revolutionären Industrie 4.0 gibt es demnach Massenproduktion nach individuellen Kundenwünschen, neue Geschäftsmodelle und neue Perspektiven für Beschäftigte.

Die Industrie 4.0 ermöglicht es den Produktionsbetrieben Qualität und Quantität der Waren auf ein neues Level zu heben. Intelligente Fabriken beherbergen auf den ersten Blick die gleichen Produktionsanlagen wie herkömmlichen Fabriken, mit einem entscheidenden Unterschied: Die Maschinen kommunizieren untereinander und organisieren sich dadurch selbst. Das Internet der Dinge ermöglicht die Vernetzung aller produktionsrelevanten Maschinen. Das Verhalten der Geräte wird dabei über Befehle des Bedienenden online gesteuert. Durch die Verbindung zum Internet ist jedes Endgerät außerdem in der Lage Muster zu erkennen, diese zu verallgemeinern und daraus Schlüsse zu ziehen, um sich bestimmten Situationen anzupassen und sich fortlaufend selbst optimieren zu können. Die Geräte agieren somit vollkommen selbstständig und handeln situationsbedingt. Das Internet der Dinge stellt die Schnittstelle zwischen der realen und der virtuellen Welt dar. Reale Gegenstände sollen als Teil des Netzwerks, Informationen kontinuierlich im Internet zur Verfügung stellen und zu jeder Zeit für den Benutzer abrufbar machen. Im Netzwerk aus verschiedenen Endgeräten, welche automatisiert mit Hilfe von Prozessoren und Sensoren über M2M (Machine-to-Machine) kommunizieren. Das Verhalten der Geräte wird über Befehle des Bedienenden online gesteuert. Durch die Verbindung zum Internet ist jedes Endgerät außerdem in der Lage Muster zu erkennen, diese zu verallgemeinern und daraus Schlüsse zu ziehen, um sich bestimmten Situationen anzupassen und sich fortlaufend selbst optimieren zu können. Die Geräte agieren somit vollkommen selbstständig und handeln situationsbedingt.

Internet der Dinge: Verbindung zwischen realen und virtuellen Welt

Das Internet der Dinge (englisch: Internet of Things) stellt die Schnittstelle zwischen der realen und virtuellen Welt dar. Reale Gegenstände sollen als Teil des Netzwerks, Informationen zur Verfügung stellen und zu jeder Zeit für den Benutzer abrufbar machen. Es gibt zahlreiche und vielfältige Anwendungsbereiche für das Internet der Dinge. Ein Anwendungsbeispiel sind Fitnessarmbänder, welche den Gesundheitszustand überwachen und in der Lage sind, die ermittelten Körperwerte direkt zur Auswertung an den Hausarzt weiterzuleiten. Ein weiteres Beispiel kommt aus der Landwirtschaft. Feuchtigkeitsressourcen können den aktuellen Wasser- und Nährstoffbedarf von Nutzpflanzen in eine Cloud senden, um den Besitzer über notwendige Maßnahmen zu informieren.

In der Logistik wird dadurch der Arbeitsprozess anhand der ausgetauschten Daten effektiver gestaltet und kann von Menschen flexibel in Echtzeit verändert werden. Individualisierte Komponenten und Einzelstücke werden so in hoher Qualität und dennoch rentabel gefertigt. Es soll zudem zu einer Steigerung der Produktivität um ca. 30% und gleichzeitig zu einer Ressourceneinsparung von ca. 25% kommen.

Wenn sich die Ausprägung der Produktion ändert, dann auch die Anforderungen an die Versandverpackung. Es ist notwendig Verpackungen an die Änderungen anzugleichen, um den komplexen Anforderungen gerecht zu werden. Sie müssen flexibel einsetzbar, möglichst vielseitig und leicht individualisierbar sein. Gleichzeitig ist es erforderlich sie perfekt an den Logistikprozess anzupassen, um diesen nicht zusätzlich zu belasten. Die Verpackungsprofis von ratioform können bei der Wertschöpfung rund ums Lager echte Mehrwerte schaffen. Wir helfen Ihnen die Lieferkette zu optimieren und beraten Sie beim Verpackungsprozess.

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